•  
  •  
Auf unserem Hof leben 300 Legehennen.
Gerne zeigen wir Ihnen hier, wie die Hennen gehalten werden, welche Werte wir umsetzen und weshalb Eier aus unserem Betrieb etwas Besonderes sind!

Vorab einige Infos zu unserer Haltung allgemein:

Fütterung

Wir verwenden ein sojafreies Futtermehl mit EM-Zusatz (im Stall) sowie eine sojafreie Körnermischung (im Schlechtwetterauslauf gestreut) aus der Futtermühle Lehmann. Diese Mühle verarbeitet nur Bio-Produkte!

Zudem erhalten die Hennen zur Stärkung der Eischale reinen Muschelkalk zur freien Verfügung. Als Besonderheit 
verfüttern wir täglich saubere "Rüstabfälle" wie Salate etc. Dies fördert die Beschäftigung, schont die Weide und sorgt gerade im Winter für schön gefärbte Dotter durch das im Grünfutter enthaltene Betacarotin.

Herkunft

Unsere Junghennen stammen seit Jahren aus dem selben Aufzuchtbertieb!
Mit der Familie Hofmann in Richigen pflegen wir eine freundschaftliche Partnerschaft.

Bruderhähne

Wussten Sie, dass bei der Legehennenaufzucht jedes männliche Küken am ersten Lebenstag aussortiert, vergast und geschreddert wird? Genau dafür wollen wir keine Verantwortung mehr tragen!
Neu werden die Bruderhähne unserer Hennen durch die Firma Gallina in Malans
www.gallina.bio  aufgezogen und gemästet. So finden Sie wenigstens eine vertretbare Verwendung!
Datei

Bruderhahn- Info

Datei herunterladen

Ethik

Wir verstehen unsere Legehennen-Haltung als reine Dienstleistung für unsere Kundinnen und Kunden.
Sie sollen mit gutem Gewissen Eier konsumieren können - denn mit Eiern handeln könnten wir aufgrund unserer ethischen Verantwortung gegenüber dem Tier niemals!

Jedoch steht am Ende jeder Tierhaltung auch eine Weiterverwendung an.
Wir distanzieren uns deutlich von der Vergasung der Tiere im Stall und der Verwertung in einer Biogasanlage. Stattdessen werden die Tiere nach einjähriger Nutzungsdauer seit Jahren in der Metzgerei Kopp in Heimisbach geschlachtet.
www.koppsmetzg.ch
Dieses Fleisch können Sie jeweils ab August tiefgefroren in unserem Bio-Stadthofladen kaufen. 
Nicht eine schöne Arbeit, aber eine sinvolle im Interesse der verantwortungsbewussten Kundschaft!

Ebenso sehen wir die bereits strengen Standards der Bio-Suisse lediglich als Minimalanforderung an und denken auch hier einiges weiter...

...übrigens:
in unserem Stall dürften nach Bio-Suisse Richtlinien sogar 470 Tier gehalten werden, konventionell bereits über 850!




"Tragen Sie als Konsumentin also zum Tierwohl bei und denken Sie beim nächsten Einkauf nach - es lohnt sich!
Qualität steckt demnach nicht nur im Produkt, sondern auch im System dahinter..."
 Bernhard Hänni




Da wo man seit 50 Jahren dem Biolandbau vorausdenkt...

Unser Stallsystem -  4 Bereiche für glückliche Hühner

1: Der eigentliche Stall

Hier finden die Tiere Ihr Futter und Wasser auf der erhöhten Rostfläche. Darunter befindet sich das nicht zugängliche Kotband. Dies verhindert eine übermässige Belastung der Einstreu am Boden. Ebenso sind hier die Sitzstangen, welche von den Tieren als Schlafplätze benutzt werden, und die Legenester zu finden. 

2: Der Wintergarten

Dieser Bereich ist für die Hennen tagsüber immer zugänglich. Er bietet viel frische Luft, genügend Einstreu, Staubbäder zur Pflege des Federkleides und natürlich freier Zugang zu sauberem Wasser.

3: Der Schlechtwetter-Auslauf

Dieser Auslauf befindet sich im Freien und ist täglich für die Hennen verfügbar. Hier findet sich ein Scharraum aus Holzschnitzeln, "Spielgeräte" wie hohle Holzstämme oder auch die Futterraufen. Unsere Hennen erhalten hier frische "Rüstabfälle" . Das bietet Beschäftigung, schont die Weide bei schlechtem Wetter und wird rege genutzt...

4: Die Weide

Auf dieser grosszügigen Weide finden die Hennen genügend Gras, Büsche und Hochstammbäume als natürlicher Schutz vor Greiffvögeln. Ein solider Zaun schützt zudem vor dem Fuchs. Auch hierhin dürfen die Hennen ihren täglichen Auslauf geniessen. Einzige Ausnahmen sind bei extremem Regen oder teils im Winter bei viel Schnee...